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Guide to Belize .info
Der
Belize Guide
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Maya
Bereits etwa 2000 v. Chr. war die
Region des heutigen Belize von den Maya besiedelt, deren Nachfahren
heute noch im Land leben. Bedeutende archäologische Funde aus
jener Periode wurden in Cuello im Orange Walk District entdeckt.
Während der „klassischen Zeit“ der Maya-Zivilisation (etwa
250-900) entstanden kulturelle Zentren in Altun Ha, Xunantunich, Cahal
Pech, Lamanai, Lubaantun, El Pilar und Caracol. Neuere Forschungen
zeigen, dass Belize
einst zum Kernland der präkolumbianischen Hochkultur gehörte.
Mitten im
subtropischen Regenwald wird derzeit die Maya-Metropole Caracol
ausgegraben. Hier soll sich einst einer der mächtigsten
Stadtstaaten
des Maya-Reiches befunden haben, dem es im 6. Jahrhundert sogar
gelungen war, das prächtige Tikal (heute in Guatemala) zu
unterwerfen. Um das Jahr 900 kam die Blütezeit der Maya zu einem
Ende.
Maya Ruinen
In Belize finden sich touristisch zugänglich über 20
bemerkenswerte
Ruinen von bedeutenden Maya Städten. Die wichtigsten sind:
- Altun Ha - Der grösste Tempel ist auf jeder
Flasche Belikin Bier zu sehen.
- Caracol - Die wohl grösste Stadt die mit
über 100.000 Einwohnern und 60km Strasse je in Belize existiert
hat.
- Cuello - Die wohl älteste Stadt von ca. 2500 vor
Christus auf dem Gelände einer Distellery
- Cerros - Diese Stadt liegt
mit direkten Blick auf die Karibik traumhaft an der Mündung des
New Rivers
- El Pilar (Belize)
- Lamanai
- Die Stadt die erfolgreich die spanische Besatzung abschüttelte
und
auf die längste durchgehende Besiedelung in der gesammten Maya
Welt
zurückblicken kann.
- Lubaantun - Fundort des legendären
Kristallschädels
Der Kristall Schädel
Tief im Urwald
Zentralamerikas, verborgen im Tempel der versunkenen Ruinenstadt
Lubaantun in
Belize findet 1924 die junge Anna Mitchell - Hedges einen
Schädel aus
Kristall von unvergleichlicher Schönheit und Perfektion. Es ist
einer der 13
heiligen Schädel, von denen die indianische Sage behauptet, dass
sie eines
Tages wieder auftauchen werden, um uns die Lebensrätsel zu
enthüllen
| Altun Ha |

Altun Ha ist eine Ruinenstadt der
Maya. Sie befindet sich etwa 45
Kilometer nördlich von Belize City
und zehn Kilometer westlich des
Karibischen Meeres. .
Erste Spuren der
Besiedelung in Altun Ha lassen sich bis um 1000 vor
Christus nachweisen. Es wird vermutet, dass der Name Altun Ha
soviel wie „Wasser, das aus Felsen kommt“ bedeutet. Die
Stätte besteht aus zwei Hauptplazas und
insgesamt 300 nachgewiesenen Gebäuden, davon mindestens dreizehn
Tempel. Der grösste Teil der heute sichtbaren Bauten entstand in
der
sogenannten Klassischen Periode. Die relativ hohe Anzahl von
Gebäuden
sowie reiche Grabbeigaben weisen darauf hin, dass Altun Ha vom
Handelsnetzwerk zwischen der Küste und dem Inland profitierte.
Der höchste
Tempel in Altun Ha ist etwa 16 Meter hoch. Zu den
bedeutendsten Funden gehört ein 15 Zentimeter hoher und 4,5
Kilogramm
schwerer Jadekopf, der den Sonnengott K'inich Ajaw darstellt.
Eine Zeichnung des
grossen Altun Ha Tempel findet sich heute auf der Etikette jeder
Belikin Bierflasche, der führendne Biermarke in Belize.
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Caracol
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Caracol befindet sich in der Provinz
Cayo, an
den Ausläufern der Maya
Mountains, südlich
von San Ignacio.
Caracol wurde bereits etwa
1200 v. Chr. besiedelt, hatte ihren Höhepunkt aber in der
Klassischen Periode 485 bis 889 n. Chr. mit einer geschätzten
Einwohnerzahl von 120.000 bis 180.000 Menschen. Der Name Caracol
bedeutet "Schnecke",
der ursprüngliche Name war jedoch "Oxhuitza". Das grösste
Bauwerk The Canaa (Palast des Himmels) erhebt sich
43 m und ist damit immernoch das höchste Gebäude in
Belize.
Caracol wurde 1938 entdeckt
und in den fünfziger Jahren erforscht. Man nahm an, dass es sich
dabei um
wenig mehr als ein weiteres Maya-Zeremonienzentrum handelte. Erst als
im
Jahre 1985 mit weiteren und umfangreicheren Ausgrabungsbemühungen
begonnen
wurde, wurde man sich der Wichtigkeit und des Ausmasses von Caracol
bewusst. Im
Jahre 1986 wurde ein runder, reich verzierter Altarstein ausgegraben,
der den Sieg von Caracol über Tikal beschrieb, das einst als die
mächtigste Maya-Metropole galt. Diese Entdeckung füllte eine
wichtige Lücke
in der Geschichte der Mayas, die sich über ungefähr 140 Jahre
in der
mittleren klassischen Epoche erstreckt. Durch
diese Entdeckung avancierte Caracol zur wichtigsten Stadt der Mayas.
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Cerros
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Die Maya
Ruine Cerros
befindet sich
im Corozal
District auf einer Halbinsel
zwischen der
Bucht von Corozal und der Lowry's Bight.
Besiedelt wurde
Cerros etwa
300 v. Chr. und blieb es bis ca. 200 n. Chr. Der Name leitet sich von
seiner
Lage über der Bucht ab und bedeutet in der Maya-Sprache soviel wie
Grosser
Hügel. In der Neuzeit wurde Cerros erstmals von Thomas Gann
im 19. Jahrhundert wiederentdeckt, ab 1973 folgten detailliertere
Untersuchungen.
In
Cerro
befinden sich drei grosse Akropolen (Zitadellen), mehrere Plazas und
Pyramiden. Das höchste Gebäude ist etwa 22 Meter hoch mit
einem Fundament von
52 x 60 Metern. Die Stadt war hauptsächlich ein Seehandelszentrum
für Jade
und Obsidian.
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Lamanai
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Die Maya-Ruinen von
Lamanai
be-
finden sich am Ufer des New River
in einer 48 Kilometer langen Inlandlagune.
Der Name
Lamanai bedeutet in der Maya-Sprache soviel wie „untergetauchtes
Krokodil“.
Mit einer Besiedelungsdauer von ca. 3000 Jahren gehört sie zu den
am längsten
kontinuierlich besiedelten Mayastädten. In der klassischen Periode
um 700 n.
Chr. wuchs die Bevölkerung auf über 20.000 an.
Zum Lamanai Archaeological
Reserve gehören ein kleines Museum, die Überreste von zwei
spanischen Kirchen
aus dem 16. Jahrhundert und eine Zuckermühle, die 1860 erbaut
wurde. Lamanai - inmitten
üppigen tropischen Regenwalds gelegen - bietet von einigen seiner
hohen
Tempelanlagen atemberaubende Aussichten. Hier lassen sich die Kultur
der Maya
und die Artenvielfalt des tropischen Waldes in einzigartiger Weise
erleben. Im
Gegensatz zu den meisten anderen Mayastätten war Lamanai auch noch
besiedelt,
als die Spanier im 16. Jh. nach Belize kamen.
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Lubaantun
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Lubaantun ist eine
Maya-Ruine,
die
sich nahe dem kleinen Ort San Pedro
Columbia im
Toledo District, 42
Kilometer nodrwestlich von Punta
Gorda.
Die ehemalige
Zeremonienstätte wurde von den Maya in der Spätklassischen
Zeit von 700 bis 900 n. Chr. errichtet,
in der neben Zeremonien und Festen auch Ballspiele stattfanden. Das
Interessante an Lubaantun ist die Tatsache, dass die Gebäude aus
grossen
Kalksteinblöcken ohne bindenden Mörtel errichtet wurden. Die
Steine wurden
vielmehr so exakt behauen, dass sie genau aufeinander passten. Dieser
Umstand
führte aber in den folgenden Jahrhunderten (als die Maya die
Stätte bereits
aufgegeben hatten) dazu, dass viele Steinblöcke durch den
nachgebenden
Untergrund instabil wurden und abrutschten (der Name Lubaantun bedeutet
in der
modernen Maya-Sprache auch „Ort der gefallenen Steine“).
In
Lubaantun wurde auch der berühmte und bis heute mysteriöse
Kristallschädel
gefunden.
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| Xunantunich |

Die Maya-Ruinen von Xunantunich
liegen ca. 13 Kilometer westlich von
San Ignacio beim Dorf San Jose
Succotz im Cayo
District.
Um sechs Plazas
gruppieren
sich insgesamt über 25 Tempel und Palastbauten. Das
auffälligste Gebäude findet sich am Südrand
der Ausgrabung - die Pyramide El Castillo.
Bemerkenswert sind am El Castillo das rekonstruierte Stuckfries auf der
Ostseite und die neue Friesreplik auf der Westseite. Die Anlage wurde
um das
Jahr 900 verlassen und in der Neuzeit am Ende des 19. Jahrhunderts
wiederentdeckt (die erste bekannte Fotografie stammt aus dem Jahr
1904).
Xunantunich war ein
bedeutendes Zeremonialzentrum während der klassischen Periode. Die
Stätte ist
folgendermassen strukturiert: Um sechs Hauptplazas gruppieren sich
insgesamt
über 25 Tempel und Palastbauten. Das auffälligste
Gebäude findet sich am
Südrand der Ausgrabung: die Pyramide El Castillo (Die Burg), die
die vor ihr
liegende Plaza um fast 40 Meter überragt. El Castillo war die
höchste bekannte,
von Menschenhand geschaffene Erhebung in Belize, bis in Caracol die
Pyramide
Canaa entdeckt wurde. Bemerkenswert sind am El Castillo das
rekonstruierte
Stuckfries auf der Ostseite und die neue Friesreplik auf der Westseite.
Die
Archäologen haben sich entschlossen, auf dieser Seite vor das
Original eine
täuschend echt wirkende Kunststoffkopie dieses Frieses zu setzten,
um so das ursprüngliche
Kunstwerk dauerhaft zu schützen.
Jüngst
wurden weitere umfangreiche Untersuchungen und Ausgrabungen durch das
Team des
us-amerikanischen Archäologen Dr. Richard Leventhal und das
Department of
Archaeology of Belize abgeschlossen - auf der Suche nach einem besseren
Verständnis der Geschichte von Xunantunich.
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Der Kristallschädel
Der wohl
berühmteste,
lebensgrosse Kristallschädel mit einem Gewicht von 5,3 kg
wurde angeblich
1924 in Lubaantun
im damaligen Britisch-Honduras (heute Belize) von der
damals 17-jährigen Anna Mitchell-Hedges entdeckt, als sie ihren
Adoptivvater
bei einer Ausgrabung begleitete, bei der dieser davon überzeugt
war, „Atlantis“
entdeckt zu haben.
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Hervorzuheben ist
neben seiner nahezu per- fekten
Bearbeitung, dass er im Unterschied zu den meisten anderen
Kristallschädeln
einen abnehmbaren Unterkiefer besitzt, der aus dem gleichen Stück
Kristall wie
der Schädel gearbeitet ist. Wird der Kristallschädel von
hinten beleuchtet,
bündelt sich im Innern des Schädels das Licht so, dass es
durch die beiden
Augenhöhlen sowie durch ein „drittes Auge“ auf der Stirn wieder
hervorscheint.
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Frank Dorland, einer der
Autoren, die die Schädel einem breiten Publikum vorstellten, kam
zum Schluss:
Wenn man übernatürliche Kräfte oder heute nicht mehr
bekannte Techniken der
Bearbeitung aus dem Spiel liesse, hätten die Maya den
Kristallschädel mit
manueller Politur jahrhundertelang bearbeiten müssen.
Der Legende nach würde die Wiedervereinigung einer angenommenen
Zahl
von zwölf Schädeln und eines geheimen 13. Kopfes die Welt vor
dem
Untergang bewahren. Angeblich müssen die Köpfe am letzten Tag
des
Maya-Kalenders vereint werden, um die Menschheit in ein neues Zeitalter
des Lichts zu führen: Das wäre am 21. Dezember 2012.
Indiana
Jones und das Königreich des Kristallschädels
(Originaltitel: Indiana
Jones and the Kingdom of the Crystal Skull) ist ein Abenteuerfilm
von Steven Spielberg aus dem Jahr 2008. Der vierte
Teil der Indiana-Jones-Filmreihe wurde am 18. Mai 2008 beim
Filmfestival in Cannes
uraufgeführt und kam am 22. Mai 2008 weltweit in die Kinos.
Wenn Dr. Jones seinen
Indiana-Hut aufsetzt und den Mysterien der Vergangenheit hinterherjagt,
dann
kann er was erleben: Mal findet er die so lange gesuchte Bundeslade,
mal den
Heiligen Gral. Dass er nichts davon zu Hause der Öffentlichkeit
vorweisen kann,
beeinträchtigt weder seine akademische Karriere noch seinen Ruf
als
Kinohelden.
Diesmal, im vierten Teil der Saga, will "Indy"die
sagenhaften Kristallschädel einer uralten Zivilisation in
Südamerika
finden. Erstaunlich ist das es tatsächlich diese
Kristallschädel gibt...
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Mathematik und Zeitrechnung
Die
Maya verwendeten ein auf der Zahl 20 fussendes System (vigesimales
System). Ein Punkt steht für die Zahl 1, ein Strich für die
Zahl 5 und ein
zusätzliches Zeichen für die Null. Zur Darstellung grosser
Zahlen wurden die
Symbole übereinandergestellt. Die Zahl Null wurde bei den Mayas 36
Jahre vor unserer Zeitrechnung eingeführt. Die Maya waren mit
Ihrem Zahlensysten in der Lage, Berechnungen bis zur Milliardengrenze
aus- zuführen.
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Die Maya benutzten für rituelle und zivile
Zwecke nebeneinander verschiedene
Kalender, die auf einer Tageszählung im Zwanzigersystem
beruhen: den rituellen Tzolkin-Kalender, den zivilen Haab-Kalender
und die Lange Zählung, mit der längere Zeiträume erfasst
werden konnten,
die für Himmelsbeobachtungen und Astronomie
eine grosse Rolle spielen. Die Kombinationen von Tzolkin und Haab Daten
wiederholen sich nach einer 52 Jahre dauernden Kalenderrunde. Die
gegenwärtige Periode des Maya-Kalenders endet aller
Wahrscheinlichkeit nach am
21. Dezember 2012.
Die Lange Zählung der Tage benötigten
die Maya für
astronomische Berechnungen und die Geschichtsaufzeichnung. Dabei laufen
die
einzelnen Stellen (z.B. 9.12.11.5.18) jeweils von 0 bis 19, bis auf die
vorletzte Stelle, die nur bis 17 läuft. Die Lange Zählung
stellt daher eine Datumsangabe dar, mit
der über einen Zeitraum von über 5000 Jahren jeder Tag
eindeutig angegeben
werden kann.
Das Haab diente den Maya zu
zivilen Zwecken, z. B. zur
Berechnung der Saat- und Erntezeiten und ähnelt unserem Kalender,
da es ein
Sonnenjahr mit 365 Tagen umfasst. Im Haab-Kalender wird das Jahr in 18
„Monate“
mit je 20 Tagen unterteilt. Zum Abschluss dieser addierten 360 Tage
folgen 5
„Unglückstage“ (Schalttage). Alles in allem ergibt das 365 Tage
pro Jahr.
Für rituelle Zwecke
benutzten die Maya den Tzolkin
(„Zählung der Tage“), bei dem jeder Tag (Kin) durch eine
Kombination
einer Zahl (Ton) von 1 bis 13 mit dem Namen einer von 20
Schutzgottheiten (oder
Tagesnamen) bezeichnet wird. Ein Tzolkin-Datum bezeichnet daher einen
bestimmten Tag in einer Periode von 260 Tagen und wird beispielsweise
als 6
Edznab angegeben.
Da der Haab-Kalender 365
Tage (18 „Monate“ mit je 20 Tagen und 5 Schalttage) und der
Tzolkin-Kalender 260 umfasst, wiederholen sich alle 18980 Tage
(kleinstes
gemeinsames Vielfaches von 365 und 260) oder 52 Haab-Jahre bzw. 73
Tzolkin-Jahre die Kombinationen von Haab- und Tzolkin-Daten. Dieser
Zeitraum
wird als Kalenderrunde bezeichnet, innerhalb derer eine
Kombination aus Haab- und Tzolkin-Datum eindeutig ist.
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Astronomie
Die
Mayas waren von der Zeit und vom
Himmel fasziniert.
Sie
entwickelten einen der
präzisesten
Kalender, den es zu jener Zeit gab.
Die
Maya-Priester verfügten aufgrund sorg-
fältiger
Beobachtungen über erstaunliche
astronomische
Kenntnisse.
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Die Mayas berechneten ohne Teleskope und
optischer Hilfsmittel das
Sonnenjahr, Sonnen- und Mondfinsternisse, Auf- und Untergang der Venus,
Bewegungen der Sterne und Planeten ...
Heute noch sind Wissenschaftler
erstaunt über die Genauigkeit dieser Berechnungen. In der
Maya-Astronomie
kam der Milchstrasse höchste Bedeutung zu. Sie wurde entsprechend
der
Jahreszeiten unterschiedlich bezeichnet; im Sommer als “Weisse Strasse”
und im
Winter als “Strasse der Ehrfurcht”.
Weiterhin wurde einzelnen Sternen und
Sternbildern grosse Aufmerksamkeit
geschenkt. Mit blossem Auge sind ca. 3000 Sterne sichtbar, von denen
die
hellsten von Bedeutung waren und vermutlich Namen erhielten.
Der Stern Rigel im
Sternbild Orion wurde mit dem Sirius in Verbindung
gebracht. Die Plejaden waren von grosser Bedeutung. Ihnen wurde
möglicherweise eine Verbindung mit dem höchsten
Schöpfergott Itzamna
zugesprochen. Hinweise dafür finden sich noch bei den heute
lebenden Maya, die
diese Sternengruppe “eine Handvoll Mais” nennen, was wiederum eine
Verbindung
zur Schöpfung darstellen kann. In der Mythologie der Maya wurden
die Menschen
aus Mais erschaffen. Eine andere These verbindet die Plejaden mit der
Landwirtschaft, weil ihr heliakischer Aufgang den Zeitpunkt der Aussaat
anzeigt. Nachfahren der Maya verwenden einen Namen,
der möglicherweise aus der Zeit der Klassik stammt sieben
Schwestern. Die Plejaden dienten ausserdem der zeitlichen
Orientierung.
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Religion
Die Maya-Religion war polytheistisch,
wobei die Götter der Maya analog den Menschen als sterbliche
Wesen vorgestellt wurden.
Die Religion
überhaupt und ihre Funktionäre (Priester u. a.) scheinen im
Leben der
klassischen Maya eine herausragende Rolle gespielt zu haben.
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In der klassischer Zeit werden
die Stadtstaaten zumeist von Königen geleitet, die die
höchste oder doch
zumindest eine sehr wichtige religiöse Funktion innehaben.
Die Maya glaubten an einen
zyklischen Charakter der Zeit. Die Rituale und Zeremonien waren eng mit
den astronomischen und irdischen Zyklen der Natur
verbunden. Immer wiederkehrende Vorgänge wurden systematisch
beobachtet und in
verschiedenen Kalendern verzeichnet. Die Aufgabe der Maya-Priester
lag darin, die Zyklen zu interpretieren, was insbesondere dadurch
geschah, dass
verschiedene Zyklen (Kalendermessungen) aufeinander numerisch bezogen
wurden.
Laut ihren Voraussagen sollte die Zeit der fünften Sonne, der
letzte Zyklus, in
dem wir heute leben, am 21. Dezember 2012 durch eine riesige alles
verschlingende Überschwemmung enden. Eine Wiedergeburt des Kosmos
sollte diesem
Untergang folgen.
Der Kosmos der Maya war in mindestens drei
Ebenen gegliedert Unterwelt, Erde und Himmel.
Bei den Maya spielte das menschliche
Blut eine besondere Rolle. Hochgestellte Persönlichkeiten gewannen
das Blut z.
B., indem sie sich dornige Fäden durch Lippe oder Zunge zogen oder
auch den
Penis mit Seeigelstacheln anstachen. Die Schmerzhaftigkeit dieser
Praxis war
offenbar für ihren religiösen Wert von grosser Bedeutung.
Das Opfer diente nicht allein dazu, die
Götter gewogen
zu machen, sondern auch, um die Götter in gewisser Weise am Leben
zu erhalten.
So wird die durchaus übliche Darstellungsweise in der Maya-Kunst
verständlich,
die uns Könige zeigt, welche einen Gott als Säugling im Arm
tragen. Gleichwohl
wurden die Götter zugleich als Wesen vorgestellt, die uralt sein
konnten.
Abbildungen aus klassischer
Zeit verbinden das dargestellte Blutopfer zudem oft mit der Darstellung
einer
sogenannten Visionsschlange.
Ob dies ein Hinweis darauf
ist, dass der Blutverlust zu religiösen Eingebungen führte,
ist bis heute
ungeklärt. Aus Sicht der Maya war das Blut Sitz der Seele und
Lebenskraft, die
Seele selbst stellte man sich jedoch luft- oder rauchförmig vor
(Atemseele).
Daher fing man das gewonnene Blut durch Papierstreifen auf, die man
anschliessend verbrannte.
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Das Schriftsystem
Die Mayas besassen als einzige in ganz Altamerika
ein voll entwickeltes Schriftsystem, das
fähig war, den Inhalt von Gesprochenem ohne Verlust von
Informationen in eine
schriftliche Form zu übertragen. Die Maya-Schrift ist eine
logosyllabische
Schrift, d.h. sie benutzt zur Kodifizierung von sprachlichen
Äusserungen sowohl
Logo- gramme als auch Silbenzeichen. Insgesamt kennt man heute etwa 700
Zeichen.
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Die Logogramme oder
Bildzeichen sind die ältesten Bestandteile der Maya-Schrift. Die
semantische
Dimension eines Wortes wird durch ein Zeichen wiedergegeben. Meistens
waren die
Logogramme einfach nur Abbildungen des Gegenstandes, den sie
bezeichneten.
Häufig scheinen sie aber auch keinen konkreten Bezug zu dem Wort
zu haben, das
sie darstellen. Dies liegt daran, dass auch abstrakte Begriffe und auch
Verben
mit Logogrammen geschrieben wurden
Die
zweite Möglichkeit ein Maya-Wort zu schreiben war rein syllabisch,
d.h. mit
Hilfe eines Syllabogramms oder Silbenzeichen. Die meisten
Maya-Wörter bestehen
aus einer Kombination aus Konsonant-Vokal-Konsonant (KVK) oder KVKVK.
Die Silbenzeichen sind vom KV-Typ, d.h. sie bestehen aus einem
Konsonanten,
gefolgt von einem Vokal. Ein oben beschriebenes Wort müsste
demnach aus zwei
Silbenzeichen bestehen. Der Vokal des letzten Silbenzeichens blieb
dabei stumm.
Das Wort balam, „Jaguar“ besteht aus den Silben ba, la,
und m(a)
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Landtwirtschaft
Die Ökonomie der Maya
basierte hauptsächlich auf Landwirtschaft und Handel, aber auch
das Jagen wilder Tiere und das
Sammeln von Waldprodukten waren wichtige Akti- vitäten. Die
Landwirtschaft der
Maya basierte hauptsächlich auf dem Anbau von Mais.
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Grosse Felder wurden gerodet
und abgebrannt als Vorbereitung des Bodens für das Pflanzen.
Dieser Typ
extensiver Landwirtschaft erfordert reichlich vorhandenes Land, weil
die
niedrige Produktion der Region, ein Karstboden bedeckt mit einer
dünnen Schicht
Humus, es notwenig macht, den Anbauboden alle vier Jahre zu wechseln.
Die Bevölkerung nahm
während der frühen und späten Klassik in zu und zwang
die Herrscher, andere
Methoden für Hochertrags-Ernten zu finden. Intensive Methoden mit
künstlicher
Bewässerung, wurden in weiten teile des Mayareichs
eingeführt. Ihre intensive
Landwirtschaft, welche spezielle Methoden verbunden mit hydraulischen
Techniken
benutzte, wurde auch sorgfältig geplant. So wurde der ganze Ort so
gebaut, dass
man durch ihn Wasser in gewaltigen Reservoirs
sammeln konnte, welche mit Stuck ausgelegt wurden, um zu verhindern,
dass das
Wasser im Boden versickerte. Das war eine grosse Ingenieurleistung,
angetrieben
von ökonomischen Bemühungen.
Die
tägliche Ernährung schliesst neben den Haupterzeugnissen aus
Mais, Bohnen und
Brotnuss auch Ergänzungen einschliesslich Tierfleisch, Fisch,
Seeprodukten,
Wurzelfrüchten und lokalen Früchten ein. Diese
abwechslungsreiche Ernährung
zusammen mit Produkten, die durch extensive und intensive
landwirtschaftliche
Systeme kultiviert wurden, reicherten die Nahrung der Bevölkerung
an
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Milpa
Die
Milpa ist ein Landwirtwirtschaftssystem, das von den Mayas seit vielen
Jahrhunderten bis heute betrieben wird. Hauptsächlich werden in
der Milpa Mais, Bohnen und Kürbisse
angebaut. Typisch für die Milpa sind die drei Pflanzen Mais,
Bohnen und
Kürbisse, die gemeinsam angebaut werden und eine Symbiose
bilden:
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Der Mais dient den
Bohnen als Rankhilfe, die Bohnen wiederum liefern
dem Mais Stickstoff,
während die grossen Blätter des Kürbis den Boden
abdecken und so Erosion durch Regen und Austrocknung verhindern.
Diese Pflanzenkombination wird auch "die drei Schwestern" genannt.
Abhängig von den lokalen Gegebenheiten werden mehrere Arten und
Sorten dieser
Nutzpflanzen angebaut und auch weitere Pflanzen- kombinationen
angepflanzt, so
dass die Milpa eine wichtige Rolle für die Erhaltung der
Artenvielfalt
sowie der genetischen Vielfalt der Nutzpflanzen spielt.
Häufig findet die Bewirtschaftung der Milpas im Wechsel von etwa
zweijährigem
Anbau, mehrjähriger kontrollierter Sukzession und anschliessender
Brandrodung
als Vorbereitung für einen erneuten Anbau statt. MILPA ist einer
besten Menschlichen Erfindungen weist uns einen Weg in die Zukunft in
problematischen Ernährungsprogrammen.
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Guide to Belize eine Dienstleistung
von At Ease in Bellize Ltd.
© 2009 Der Belize Guide / Schweiz / Deutschland / Österreich
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... Belize, einst Sitz
des mächtigen Maya Metropols
Caracol